Auf Wiedersehen liebe Engel

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Gestern war es also soweit, der letzte Besuch unserer Engel (Helfer) stand an. Ich schrieb ja bereits, dass ich Hilfe suchte, nachdem die Angststörung wieder zu stark wurde. An die 3 Jahre wurden wir nun von unseren Engeln (wie wir sie immer nannten) begleitet und es war wirklich eine schöne Zeit. So viel konnten wir aus dieser Zeit mitnehmen. Sie halfen uns wo sie nur konnten. Sie unterstützten uns und hatten immer ein gutes Wort und ein offenes Ohr für uns. Wir hatten nie das Gefühl das wir in irgendeiner Weise bevormundet werden (das war nämlich meine Befürchtung, die sich absolut nicht bestätigte), sondern sie wurden fast so etwas wie gute Freunde der Familie.

Aber kurz nochmal zur Erklärung: als meine Angststörung ein paar Monate nach Mausis Geburt zurück kam, da konnte ich von heute auf morgen nicht mehr vor die Tür. Herr G musste arbeiten und wir wussten nicht wie wir das mit der Kleinen schaffen sollten (unsere Familien wohnen beide zu weit weg). Ich bat meine damalige Hebamme um Hilfe und sie vermittelte mir eine Art Mutter-Kind-Kur. Dort gefiel es mir allerdings nicht wirklich, aber zum ersten Mal kam das Thema Familienhilfe auf.

Erst war ich skeptisch. Ich wollte nicht dauernd jemanden im Hause haben, dachte die stellen mir bestimmt alles auf den Kopf und ich habe nichts mehr zu sagen, am Ende nehmen sie uns vielleicht noch Mausi weg wenn ich nicht bald wieder fit bin. Grins, nein, nichts von alledem traf ein. Im Gegenteil, sie motivierten mich immer wieder an mir zu arbeiten und begleiteten mich auf meinem Weg (auf unserem Weg). Sie waren auch nicht ständig im Haus, sondern anfangs zweimal die Woche, später einmal die Woche und immer mit vorherigem Termin. Nix mit Kontrolle oder sonstwas :-). Man hatte zu keiner Zeit das Gefühl nicht mehr selbst entscheiden zu dürfen.

Sie führten Gespräche mit Herrn G und mir, zeigten uns Lösungen für Probleme die sich festgefahren hatten. Mausi spielte und unternahm Ausflüge mit ihnen (später wir alle zusammen). So konnten wir alle drei gestärkt den Alltag wieder bewältigen.

Auch organisierten sie Praktikanten für uns, die regelmäßig mit Mausi raus gingen. Die Praktikanten waren auch ganz toll, und ich hatte schnell vertrauen zu ihnen. Auch in unsere Engel hatte ich großes Vertrauen und nie bedenken wenn Mausi mit ihnen unterwegs war.

Klar gab es auch mal Zeiten da waren wir nicht einer Meinung und da wurde auch mal diskutiert, aber sowas gehört ja dazu :-). Alles in allem war es aber eine sehr schöne Zeit die uns sehr viel gebracht hat und dessen Hilfe wir jeder Zeit wieder in Anspruch nehmen würden wenn es nötig wäre.

Ich finde es sowieso wichtig das man kann keine Scheu haben sollte, wenn man merkt, dass man es alleine nicht mehr schafft, sich Hilfe von außen zu holen. Das ist etwas völlig normales und kann jeden mal betreffen. Ich (Wir) habe(n) es jedenfalls nicht bereut und wir möchten uns nochmal herzlich bei allen bedanken die uns diese Hilfe ermöglicht haben.

Ein ganz besonderes DANKE geht aber an unsere Engel.

“Wir werden Sie nie vergessen, Sie sind wirklich spitze!

Bitte bleiben Sie beide so wie sie sind, zwei großartige Menschen,

bei denen man das Herzblut und die Leidenschaft zum Helfen wirklich spüren kann!

Wir werden Sie sehr vermissen!”

 Liebe Grüße, Nicole, Herr G und Mausi.

P.S: Lieber Herr …, herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihrer kleinen Tochter ;-). Wir wünschen eine wundervolle Kuschel,- & Kennenlernzeit. Liebe Frau …, bitte vergessen sie die Karte nicht, wir sind schon sehr gespannt darauf :-D.

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