Kindergarten, Teil 4; angekommen?!

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Ist Mausi jetzt in Gedanken angekommen im Kindergarten?

Heute war das erste Mal, das sie beim Verabschieden etwas weinte. Ich weiß nicht ob es daran lag das sie 2 Tage nicht dort war (wobei sie ja am letzen Wochenende auch nicht da war und montags dann nichts war), ob es daran lag das Herr G mit dabei war (er hat heute frei und meinte das er mich unterstützt, weil ich wegen meiner Angstsymptome ja noch nicht so richtig kann), ob sie noch müde war und der leichte Schnupfen störte sie, oder ob es wirklich so ist wie die Bezugserzieherin meinte, das Mausi jetzt angekommen ist.

Beim Aufstehen war sie noch ganz normal, freute sich auch das der Papa mitkommt. Ein klein bisschen hatte ich da aber schon das Gefühl das sie es nicht so gut fand, als ich meinte, dass wir sie aber wie immer hinbringen und später wieder abholen. Sie fragte wann ich sie wieder abhole. Als ich meinte entweder um eins, dann kann sie dort mitessen, oder um zwölf und sie isst zuhause, da meinte sie erst um 12, dann wieder um eins. Wir ließen es dann bei eins wie sie sagte.

Im Kindergarten freute sie sich als sie dort ihren Lieblingsspielkameraden sah und fragte ihn ob er mit ihr spielen möchte. Er bejahte und alles war gut. Die Erzieherin meinte aber da schon, das Mausi heute etwas reserviert wirkt und sie habe das Gefühl, das sie nun richtig ankommt. Das euphorische vom Anfang weicht wohl jetzt der Routine.

Na und dann kam der Abschied. Mausi steht im Flur und ich sehe Tränen in den Augen. Es zerbrach mir fast das Herz, da ich das von ihr ja gar nicht kenne. Herr G und ich sagten tschüß, die Erzieherin nahm sie ganz lieb auf den Arm und wir gingen. Am liebsten hätte ich sie wieder mitgenommen, aber wusste ja, das das ein Fehler gewesen wäre.

Zuhause wartete ich dann noch kurz und rief im Kindergarten an. Alles gut, Mausi lief an der Hand der Erzieherin und weinte nicht. Gutes Zeichen? Bin mir so unsicher. Mir fiel nämlich auch vorgestern/gestern zuhause auf, das Mausi sehr angespannt war. Auch weinerlich war sie. Ob ihr das alles zu viel war und zu schnell ging? Oder war es weil sie zuhause war und die Routine des Kindergartens fehlte? Ich weiß es nicht.

Auf jeden Fall habe ich im Kindergarten Bescheid gesagt, dass wir noch nicht bis zwei Uhr machen, sondern das ich sie nach dem Mittagessen um eins abhole. Sollte auch das zuviel werden, setze ich die Uhrzeit wieder auf zwölf. Ich möchte Mausi auf keinen Fall überfordern.

Ja so kann es gehen. Die erste Woche alles super toll, man dachte die Eingewöhnung ist abgeschlossen und nun sieht alles etwas anders aus.

Hier findet Ihr auch nochmal Teil 1, Teil 2, und Teil 3 der Kindergarteneingewöhnung.

Kennt Ihr sowas auch? War es bei einem Eurer Kinder auch das sie anfangs gar nicht weinten und dann auf plötzlich doch?

Liebe Grüße, Eure Nicole?

2 thoughts on “Kindergarten, Teil 4; angekommen?!

  1. Liebe Nicole!
    Als Erzieherin kann ich dir sagen, dass Kinder auch manchmal deshalb in diesem Lösungsmoment von den Eltern weinen, weil sie deren eigenen Ängste und die Unsicherheit spüren und das verunsichert sie.
    Wenn du selbst Vertrauen in die Kita und die Menschen dort gefasst hast, wird ihr der Abschied viel leichter fallen.
    Oft weinen die Kinder nur kurz und lassen sich schnell trösten.
    Wichtig ist es die Beziehung und Bindung zu einer Bezugserzieherin, die dem Kind Sicherheit gibt, es in die Gruppe integriert und Ansprechpartner ist.
    Liebe Grüße, Aletheia

    1. Hallo Aletheia,
      ganz lieben Dank für Deine Antwort.
      Ich finde den Kindergarten wirklich ganz toll und die
      Erzieher dort sind super, war halt nur erstaunt, dass Mausi nach einer Woche voller
      Freude, heute plötzlich Tränen in den Augen hatte. Sie beruhigte sich ja schnell wieder,
      aber ein komisches Gefühl war es für mich schon in dem Moment.
      Hm, ob es vielleicht wirklich daran lag, dass ich selbst dachte sie wäre damit vielleicht überfordert?
      Also ich meine, weil ich das die Tage ja dachte und in Gedanken die Betreuungszeit runterschrauben wollte.
      Ich gebe Dir recht, unsere Kleinen spüren unsere Unsicherheit. Ist wirklich nicht einfach.
      Liebe Grüße,
      Nicole.

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